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Setting

Das Leveldesign ergab sich aus den enstandenen Charakteren. Am Anfang stand für uns schon fest, dass wir eine Höhle als Map brauchen, um die Umgebung natürlich zu begrenzen und damit alles möglichst klein zu halten, denn nach Omerta hatten wir erstmal genug von großen geräumigen Inseln.
Als nächstes überlegten wir uns, womit wir unsere Höhle zu etwas Besonderem machen können. Die Wahl fiel auf ein Universitätsgelände, dass in den Stein geschlagen ist. Zudem benutzte das alte Volk der Jägerin kein Papier, sondern meißelte die Botschaften als Bilder und Schriftzeichen in Stein. Dadurch musste die Bibliothek um so überdimesionierter sein, um die Masse an Literatur unterbringen zu können.

Als nächstes erfanden wir ein Refugium für den Formwandler. An dieser Stelle kam uns eigentlich erst die Idee, das Ringen der beiden Kulturen ums Überleben in das Level optisch mit einfließen zu lassen.
So wurde zwar die Bibliothek gewaltsam in den Felsen geschlagen, doch nun erobert sich die Natur ihren Raum durch Bewachsung zurück. Vorallem riesige Bäume und Schlingpflanzen sollen unser Level zusätzlich atmosphärisch machen.

Größte Inspirationsquelle für unser Projekt waren Inka- und Mayamalereien und -steinarbeiten. Die Formen geben einfach automatisch ein tolles Design ab. Allerdings habe ich daraus eigene Themen und Muster entworfen, die im Abschnitt der Bibliothek häufig auftauchen.
Dabei kristallisierte sich auch heraus, dass die Jägerin eher eckige, mäandrische Formen abbekommt und der Formwandler eher für organische, chaotische Formen steht. Das klingt zwar zunächst sehr einfach, aber durchgesetzt weiß man immer, in wessen Bereich man sich befindet.
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